Die Auswahl des richtigen Drahtzauns für Ihre Tiere kann rasch verwirrend werden. Sie betreten ein Fachgeschäft und sehen all diese Zahlen wie 9, 12, 14 oder 16, die auf verschiedenen Rollen angegeben sind. Was bedeuten diese Zahlen überhaupt? Hier ist der Trick: Bei der Drahtstärke bedeutet eine kleinere Zahl einen dickeren und robusteren Draht. Ein Draht der Stärke 9 ist also deutlich dicker und widerstandsfähiger als ein Draht der Stärke 14. Sobald Ihnen das klar ist, ergibt sich alles Weitere von selbst.
Der richtige Drahtzaun hält Ihr Vieh sicher und verhindert, dass es wegläuft. Der falsche Zaun kann zu beschädigten Zäunen, entlaufenen Tieren und einer ganzen Menge Kopfschmerzen führen. Kanghailong bietet Zaunlösungen für alle Arten landwirtschaftlicher Betriebe an. Wir erklären Ihnen, welche Drahtstärke sich am besten für verschiedene Tierarten eignet.
Rinder und Pferde benötigen robusten Draht
Große Tiere brauchen große Stärke. Rinder und Pferde sind kräftig: Sie können sich gegen Zäune lehnen, daran reiben oder sogar bei Schreck angreifen. Für diese Tiere empfiehlt sich ein Draht mit einer Stärke zwischen 9 und 12 Gauge. Viele Landwirte entscheiden sich für hochfester Draht mit 12,5 Gauge, da er eine ausgezeichnete Kombination aus Festigkeit und Flexibilität bietet. Einige Anlagen verwenden Draht mit 10 Gauge für die oberste und unterste Leitung sowie 12,5-Gauge-Fülldraht dazwischen – das bietet zusätzliche Verstärkung dort, wo die Tiere am stärksten drücken.
Ich habe gesehen, wie Menschen 14-Gauge-Draht für Rinder ausprobiert und dies später bereut haben. Dieser dünnere Draht kann dem ständigen Druck einfach nicht standhalten. Ihr Drahtzaun muss jahrelang großen Tieren standhalten, die sich dagegen lehnen und dagegen drücken. Gehen Sie daher bei der Drahtstärke nicht zu sparsam vor. Investieren Sie etwas mehr von Anfang an und ersparen Sie sich so die Reparatur beschädigter Zaunabschnitte alle paar Monate.
Schafe und Ziegen kommen gut mit mittleren Drahtstärken zurecht
Schafe und Ziegen sind kleiner und leichter als Rinder. Außerdem testen sie Zäune anders. Ziegen besonders lieben es, ihre Köpfe durch Lücken zu stecken und zu klettern. Für diese Tiere eignet sich in der Regel ein Draht mit einer Stärke von 14 bis 16 Gauge. Einige Schafzäune verwenden 13-Gauge-Draht mit steifen Verbindungsknoten, um kleinere Tiere einzusperren, während der Zaun dennoch flexibel genug bleibt, um Stöße abzufangen.
Das Lustige an Ziegen ist, dass sie den Drahtzaun auf heimtückische Weise auf die Probe stellen. Sie suchen nach Schwachstellen und versuchen, sich hindurchzuzwängen. Daher funktioniert zwar eine dünnere Drahtstärke, doch sollten Sie dennoch auf eine ordentliche Qualität achten. Eine Drahtstärke von 14 AWG bietet ein gutes Verhältnis zwischen Preisgünstigkeit und Zuverlässigkeit für kleinere Nutztiere.
Schweine und Hausschweine erfordern stufenweise zunehmende Maschenweiten
Schweine sind stark – wirklich stark. Außerdem wühlen sie am unteren Zaunrand entlang und versuchen, sich darunter hindurchzuschieben. Ein guter Drahtzaun für Schweine verwendet daher häufig stufenweise zunehmende Maschenweiten: engere Maschen am Boden, um das Hineinschieben der Schnauze zu verhindern, und weiter oben größere Maschenabstände. Für die Drahtstärke kommen bei vielen Schweinezäunen durchgehend 12,5 AWG- oder 14 AWG-Draht zum Einsatz.
Der untere Zaunbereich ist bei Schweinen wichtiger als alles andere, denn genau dort greifen sie den Zaun an. Falls Ihr Drahtzaun nahe dem Boden große Lücken aufweist, finden die Schweine garantiert einen Weg darunter hindurch. Manche Landwirte verlegen zusätzlich einen Draht im Erdreich entlang der Zaunbasis, einfach zur Sicherheit. Eine dickere Drahtstärke am Fundament gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit gegen dieses hartnäckige Wühlen.
Kleinvieh wie Lamas und Alpakas
Lamas und Alpakas sind nicht so schwer wie Rinder, können aber dennoch ziemlich stark gegen Zäune drücken. Außerdem haben sie lange Hälsen und könnten versuchen, darüber hinwegzureichen. Ein Drahtzaun mit einer Drahtstärke von 14 Gauge erfüllt in der Regel die Anforderungen für diese Tiere. Berücksichtigen Sie jedoch auch den Abstand der Maschen. Diese Tiere können ihren Kopf einklemmen, wenn die Zwischenräume zu groß sind; daher ist die Maschenweite genauso wichtig wie die Drahtstärke.
Ich habe schon erlebt, wie Lamas innerhalb eines Zauns mit großen Öffnungen in Panik gerieten. Sie versuchten, ihre Köpfe zurückzuziehen, und verletzten sich dadurch. Wenn Sie also einen Drahtzaun für sie auswählen, entscheiden Sie sich besser für ein Modell mit kleineren Maschenöffnungen – selbst wenn die Drahtstärke etwas geringer ist. Sicherheit geht vor.
Gelände und Wetter beeinflussen Ihre Wahl
Ihr Wohnort bestimmt alles: Felsiger Untergrund? Steile Hänge? Viel Schnee? Ihr Drahtzaun muss Ihren lokalen Gegebenheiten standhalten. Auf unebenem Gelände eignen sich leichtere Drahtstärken besser, da sie eine gewisse Flexibilität aufweisen. Starre, schwere Zaunpaneele mit hoher Drahtstärke können bei der Montage auf hügeligem Gelände äußerst problematisch sein.
Gebiete mit starkem Wind und hoher Schneelast erfordern robustere Zäune. Ein hochfester Draht mit einer Stärke von 12,5 (Gauge) hält widrigen Wetterbedingungen gut stand und kann bei ordnungsgemäßer Verzinkung 20 bis 25 Jahre lang halten. Günstigerer Draht mit schlechter Beschichtung kann bereits nach sieben oder acht Jahren anfangen zu rosten. Achten Sie daher auf eine hochwertige verzinkte Beschichtung – auch wenn die Drahtstärke (Gauge) korrekt ist.
Treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihren Betrieb
Wie entscheiden Sie sich nun? Denken Sie zunächst an Ihre Tiere: Große Rinder und Pferde benötigen einen dicken Draht im Bereich von 9 bis 12 Gauge. Schafe und Ziegen kommen gut mit einem Draht von 14 bis 16 Gauge zurecht. Schweine benötigen besonders stabile untere Zaunabschnitte, um das Wühlen zu verhindern. Berücksichtigen Sie anschließend Ihr Gelände und das lokale Wetter: Bei anspruchsvollen Bedingungen ist ein hochwertigerer Draht erforderlich – selbst wenn die angegebene Drahtstärke (Gauge) scheinbar ausreichend ist.
Ein ordnungsgemäß errichtetes Drahtzaunsystem mit der richtigen Drahtstärke hält Jahrzehnte lang. Kanghailong bietet eine breite Palette von Zaunlösungen für alle Arten landwirtschaftlicher Anforderungen. Werfen Sie einen genauen Blick auf Ihr Grundstück. Beobachten Sie, wie sich Ihre Tiere in der Nähe von Zäunen verhalten. Sprechen Sie mit anderen Landwirten in Ihrer Umgebung. Dieser praktische Rat ist wertvoller als alles, was Sie in einer technischen Datenblatt lesen können.
Sowohl dicke als auch dünne Drahtzäune haben ihre Berechtigung – wählen Sie einfach die passende Drahtstärke für den jeweiligen Einsatzzweck. Ihre Tiere bleiben an ihrem Platz. Sie schlafen nachts ruhiger. Und Sie müssen nicht alle zwei Wochen hinausgehen, um einen beschädigten Zaun zu reparieren. Das klingt für mich nach einem klaren Gewinn.
Inhaltsverzeichnis
- Rinder und Pferde benötigen robusten Draht
- Schafe und Ziegen kommen gut mit mittleren Drahtstärken zurecht
- Schweine und Hausschweine erfordern stufenweise zunehmende Maschenweiten
- Kleinvieh wie Lamas und Alpakas
- Gelände und Wetter beeinflussen Ihre Wahl
- Treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihren Betrieb